Büro-Alltag

Wissenswertes

Ergonomie am Arbeitsplatz

August 2019 - Stunde um Stunde und Tag für Tag verbringen wir bei der Arbeit. Rund 18 Millionen Menschen in Deutschland gehen einer Beschäfti­gung nach, bei der sie dauerhaft an einem Schreibtisch und vor einem Bildschirm sitzen.

 

Um gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, trockene Augen sowie Schulter- und Nackenleiden zu vermeiden ist eine gute Ergonomie am Arbeitsplatz besonders wichtig. Ziel der Ergonomie ist es, möglichst optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Gesundheit des Arbeitsnehmers zu fördern.

 

Ob Sie an einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz arbeiten und wie Sie Schreibtisch, Bildschirm und Lichtverhältnisse zugunsten Ihrer Gesundheit anpassen, können Sie mit dieser Checkliste direkt überprüfen.

 

Ihr gesamter Arbeitsraum

  • Sie können sich auf Ihrem Stuhl problemlos drehen, bewegen und aufstehen und stoßen nirgendwo an.
     
  • Die Temperatur in Ihrem Arbeitsraum beträgt mindestens 20 Grad, noch besser 22 Grad. Ab 30 Grad Celsius müssen effektive Maßnahmen ergriffen werden. Ihr Arbeitgeber muss die Hitze etwa mit Lüftungseinrichtungen bekämpfen. Falls diese Möglichkeit bei Ihnen nicht gegeben ist, weisen Sie Ihren Arbeitgeber freundlich auf die hohen Temperaturen hin.
     
  • Der Lärmpegel sollte 55 dB nicht übersteigen. Das entspricht einem leisen Gespräch oder den Geräuschen eines Kühlschranks. Schon geringer Lärm erzeugt Stress und beeinträchtigt die Leistungskraft.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihre Fenster im Büro zu öffnen, nutzen Sie die Gelegenheit und stoßlüften Sie ab und zu für fünf Minuten. Auch das Nutzen von Lüftungsanlagen ist bei Großraumbüros besonders sinnvoll, da die Luft von Schadstoffen gereinigt wird und der Luftaustausch für gesunde und frische Luft sorgt. Gerade diese ist sehr wichtig, denn gebrauchte und stickige Luft verursacht nicht nur Kopfschmerzen, sondern lässt auch die Konzentration und Produktivität deutlich sinken.

Bildquelle: © StockSnap/Pixabay.com

Ihre besten Lichtverhältnisse

  • Ihr Arbeitsraum sollte Tageslicht haben, denn künstliches Licht kann zu unangenehmen Kopfschmerzen führen.
     
  • Die Beleuchtung erfolgt indirekt eher mit warmen Wandstrahlern und nicht direkt mit Spots auf Ihren Schreibtisch, sonst ermüden die Augen zu schnell.
     
  • Beim Schreiben entstehen auf Ihrer Tastatur keine Schatten.
     
  • Vermeiden Sie Blendeffekte durch reflektierende Gegenstände im Raum oder an den Wänden.

Ihr optimaler Bildschirm

  • Ihr Bildschirm hat eine angemessene für die meisten als angenehm empfundene Größe von etwa 22 Zoll, um eine zu kleine Darstellung zu verhindern und somit Ihre Augen zu schonen und Kopfschmerzen zu vermeiden.
     
  • Der Abstand zwischen Ihnen und Ihrem Monitor beträgt etwa 50 bis 70 Zentimeter.
     
  • Ihr Bildschirm steht so, dass darauf keine Lichtreflexionen entstehen um ein klares Bild und keine unangenehmen Nebenbilder zu sehen.

Bildquelle: © Free-Photos/Pixabay.com

  • Wenn Sie die oberste Zeile auf dem Bildschirm lesen, ist Ihr Kopf leicht nach vorn geneigt, denn die Sehachse entspannter Augen ist leicht nach unten geneigt. Deshalb sollte sich die Oberkante des Bildschirms etwas unterhalb der Augenhöhe befinden.

Ihr passender Schreibtisch

Bildquelle: © MagicDesk/Pixabay.com

  • Ihr Schreibtisch ist mindestens 80 Zentimeter tief und 160 Zentimeter breit, um Hilfsmittel optimal anzuordnen und sollte so genutzt werden, dass keine Ablenkung durch unnötige Überfüllung entsteht.
     
  • Die Tischplatte sollte je nach Körpergröße 19 bis 28 Zentimeter über Ihrer Sitzfläche liegen, um Ihnen genügend Platz unter der Tischplatte zu bieten.
     
  • Bei normaler Sitzhöhe mit hängenden Schultern liegen Ihre Arme waagerecht und bequem auf dem Schreibtisch um Ihre Muskulatur zu entlasten und sich nicht zu verkrampfen.
     
  • Sie haben unter dem Schreibtisch genügend Platz, um die Beine auch mal ausstrecken oder die Haltung variieren zu können. Das ist sinnvoll, um den Kreislauf anzuregen und Muskeln und Skelett zu entlasten.

Ihr flexibler Bürostuhl

  • Ihre Sitzhöhe liegt zwischen 42 und 53 Zentimetern und die Sitzbreite zwischen 40 und 48 Zentimetern.
     
  • Beim Sitzen sind Ihre Beine etwa 90 Grad angewinkelt und die Fußsohlen berühren vollständig den Boden, damit der Blutkreislauf in Ihren Beinen nicht unterbrochen wird.
     
  • Ihr Bürostuhl lässt sich individuell anpassen und ermöglicht wechselnde Arbeitshaltungen, damit Sie eine für Sie angenehme und den Rücken schonende Haltung bei der Arbeit einnehmen können.
     
  • Die Rückenlehne sollte verstellbar sein, um eine aufrechte und die Wirbelsäule stützende Arbeitsposition sicherzustellen.

Praktische und wichtige Ergonomie-Tipps

Bewegung

Bewegen Sie sich einmal pro Stunde für mehrere Minuten. Ganz egal, ob der Gang zur Toilette oder zum Kopierer. Wichtig ist, dass Sie Ihre Sitzhaltung immer wieder aufgeben und somit der Kreislauf in Schwung kommt und die Muskulatur sich nicht in einer Position verstarrt.

Entspannung

Die permanente Arbeit am PC ist eine Belastung für die Augen. Wenn Sie merken, dass der Druck zunimmt und auch droht, sich auf den Kopf auszuweiten, wird es höchste Zeit, den Blick für ein paar Minuten in die Ferne schweifen zu lassen. Alternativ können Sie die Augen auch für einen Moment schließen

Bildquelle: © rawpixel /Pixabay.com

Umgebung

Wir können aktiv dazu beitragen, dass die Atmosphäre am Arbeitsplatz als angenehm empfunden wird. Hierfür können Sie beispielsweise Pflanzen und Bilder einsetzen. Diese verhindern außerdem, dass es in Ihrem Arbeitszimmer unangenehm hallt.

Fazit

Die Ergonomie des Arbeitsplatzes ist ein sehr wichtiges Thema. Um Ihre körperliche Gesundheit vor langfristigen Beschwerden zu schützen, ist es wichtig, nicht erst zu spät die passenden Maßnahmen zu ergreifen. Stehen sie deshalb regelmäßig auf, schauen Sie immer mal wieder vom Bildschirm auf und blinzeln sie bewusst, um Ihre Augen zu entspannen. Wenn Sie bemerken, dass etwas mit Ihrem Bürostuhl nicht stimmt, oder Ihnen nützliche Arbeitsutensilien fehlen, fragen Sie bei ihrem Arbeitgeber freundlich nach, ob man etwas ändern kann.

 

 

(alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr)

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