Zustellrate erhöhen
21.4.2026
Die Zustellrate beschreibt dabei den Prozentsatz von E-Mails, die, gemessen am Gesamtverteiler, erfolgreich zugestellt werden können.
Damit eine E-Mail zugestellt wird, muss die Empfängeradresse stimmen. Aber auch eine Versandliste, die ausschließlich aus korrekten E-Mails besteht, ist keine Garantie für eine Zustellrate von 100%. Neben „vollen“ E-Mail-Postfächern sind es vor allem Spam-Filter, die dafür sorgen, dass auch erwünschte Mails nicht beim Empfänger ankommen.
So können Sie Ihre Zustellquote erhöhen:
- Saubere Empfängerliste und relevante Inhalte
Empfänger, die Ihre Informationen nicht angefordert haben und Inhalte, die den Empfänger nicht interessieren, führen dazu, dass der Empfänger Ihre E-Mail als Spam markiert. Damit erhält nicht nur der einzelne Empfänger Ihre Mail nicht: Vielmehr sinkt damit die Reputation Ihrer Absender-Domain als ganzes. Und damit steigt die Gefahr, dass Ihre E-Mails allgemein als Spam eingestuft werden und nicht angenommen werden.
Achten Sie daher auf relevante Inhalte und eine saubere Empfängerliste: Nach jedem Versand sollten Sie Ihren Verteiler bereinigen: falsche Adressen sollten Sie korrigieren. Und falls dazu die Zeit fehlt: löschen Sie die fehlerhaften Adressen zumindest aus Ihrem Verteiler. Wenn Sie versuchen, viele fehlerhafte Adressen anzuschreiben, wird das häufig als Spam gewertet – und im schlimmsten Fall werden keinerlei E-Mails mehr von Ihnen angenommen.
- Gute Reputation Ihrer Absenderadresse
Achten Sie darauf, dass Ihre Absender-Domain nicht aufgrund von Spam-Einschätzungen in der Vergangenheit über eine Blacklist gesperrt ist. Ist dies der Fall, sollten Sie klären, auf welcher Blacklist Sie aus welchem Grunde gelistet sind und auf eine Entsperrung hinwirken. Bis dahin sollten Sie zur Not eine andere Absenderdomain verwenden.
- Versand mit den Sicherheitseinstellung (SPF-Records und DKIM)
Die SPF-Records sollten für Ihre Absenderdomain korrekt hinterlegt sein, ebenso wie der öffentliche DKIM-Schlüssel. Der Versand sollte verschlüsselt mit DKIM erfolgen. Denken Sie daran, dies auch beim Versand über einen Dienstleister entsprechend zu hinterlegen – damit Mails von dessen IP-Adressen auch von Ihnen autorisiert sind und angenommen werden.
- Ggf. versetzte kleine Aussendungen statt ein einziger großer Versand
Kommen zu viele Mails mit gleichem Inhalt in kurzem Zeitraum bei einem Provider an, wird dies meist als Spam eingeschätzt. Achten Sie darauf, dass der Versand verteilt erfolgt – und bspw. Mails an T-Online nur in gewissem Abstand und von unterschiedlichen IP-Adressen erfolgt.
- Abmeldelink
Achten Sie darauf, dass Sie einen klar sichtbaren Abmeldelink mit integriert haben, so dass sich Empfänger, die Ihre Mail nicht erhalten möchten, einfach austragen können – anstatt Ihre Mail einfach manuell als „Spam“ zu markieren. Eine erhöhte Einschätzung als Spam führt bei den Empfängerprovidern leicht zu einer generellen Spam-Einordnung für Ihren Absender.
- Spam-Signale vermeiden
Vermeiden Sie typische Spam-Begriffe und reißerische Textdarstellungen (z.B. !!!, GRATIS…). Das Bild-Verhältnis sollte bei mindestens 60:40 liegen: zu viel Bildanteil legt die Vermutung nahe, dass Spam-Text in einem Bild, für den Spam-Filter nicht lesbar, versteckt werden soll. Vermeiden Sie typische Spam-Signale in Ihrer E-Mail. Hier finden Sie nähere Informationen zu Spamfiltern.
- Seriösen Versanddienstleister aus der EU wählen
Da der Versand über die IP-Adressen des Versand-Dienstleisters erfolgt, sollte dieser seriös und zuverlässig sein. Er sollte den Versand jederzeit monitoren und im Falle von Problemen, bspw. temporär gesperrten IP-Adressen, sofort reagieren. Der Versand sollte mit DKIM verschlüsselt erfolgen - um die Zustellrate zu erhöhen. Und er sollte Ihnen Informationen zum Hinterlegen von SPF-Records und DKIM-Schlüssel zur Verfügung stellen, damit Sie beides hinterlegen können.
Wenn Sie personenbezogene Daten übermitteln (was bei E-Mail-Adressen an sich bereits i.d.R. der Fall ist), ist es wichtig, dass es sich um ein EU-Unternehmen handelt, mit dem Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen können (DSGVO-konform).

























