Spam-Einschätzung vermeiden
21.4.2026
Spam-Filter sortieren E-Mails aus, die sie für Spam halten. Auch erwünschte Mails können Spam-Filtern zum Opfer fallen. Der Spam-Filter schätzt die Spam-Wahrscheinlichkeit dabei nach unterschiedlichen Kriterien ein.
Folgende Gründe können dazu führen, dass Ihre Mail als Spam identifiziert wird:
- Spam-Signalworte im Betreff und der Mail: achten Sie darauf, dass Ihr Betreff und Text nicht zu reißerisch sind (vermeiden Sie bspw. mehrere !!! hintereinander, Worte wie "GRATIS" u.ä.).
- Aufbau der E-Mail: Spam-Inhalt wird häufig in reinen Bildern untergebracht, die vom Spam-Filter nicht gescannt werden können. Daher wird ein zu großer Bildanteil in der Mail abgestraft. Arbeiten Sie daher mit einem Text-Bild-Verhältnis nicht schlechter als 60:40 und verstecken Sie auch aus Gründen der Barrierefreiheit keinen Text nur im Bild.
- Black-Listing: Wenn Sie unerwünschte Mails mit Ihrem Absender versandt haben, kann es sein, dass Ihre Absenderadresse bzw. Ihre IP-Adresse auf einer Blacklist geführt wird: Mails mit diesem Absender werden dann nicht mehr angenommen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Absender hier nicht gelistet ist. Die IP-Adressen eines Versand-Dienstleisters sind bspw. in der Regel stets auf Blacklisting überprüft.
- Sicherheitseinstellungen: Um Spam und Phishing zu vermeiden, überprüfen die meisten Provider inzwischen, über die SPF-Records, ob die jeweilige IP-Adresse auch im Namen der angezeigten Absenderadresse Mails versenden darf.
Zudem muss der Versand i.d.R. verschlüsselt über DKIM erfolgen: nur wenn der private Schlüssel in der Mail mit dem für die Domain hinterlegten öffentlichen Schlüssel übereinstimmt, wird die Mail angenommen. Wenn Sie selbst versenden, sollten Sie also darauf achten, dass Ihre SPF-Records korrekt hinterlegt sind und der Versand mit DKIM erfolgt.
Beim Versand über einen Dienstleister muss dieser bei den SPF-Records für Ihre Domain mit hinterlegt sein ebenso wie der öffentliche Schlüssel für den Versand mit DKIM. Diese Einstellungen sind nur einmalig nötig. Meist übernimmt das der Systemadministrator - aber auch mit eigenem Zugang bspw. zu 1&1 ist die Hinterlegung recht einfach.
Stellen Sie somit sicher, dass SPF-Records und DKIM korrekt hinterlegt sind und der Versand mit DKIM erfolgt.
Nähere Informationen dazu, wie Spam-Filter ticken, finden Sie hier.

























